“Arbeit und Leben” Rostock e.V.

August-Bebel-Straße 89
18055 Rostock

Tel.:  0381 / 49 77 930
Fax:  0381 / 49 77 939

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Der Wunsch nach einem guten Leben - was ist in Europa möglich?

18-PRO16

Die Idee von einem für viele offenen Europa wird derzeit auch in Polen und Deutschland verhandelt. Das Seminar dient dazu, herauszufinden, wie wir unsere Wünsche nach Selbstbestimmung und Einflussnahme erfüllen können. Gegen neuen Nationalismus und Rechtspopulismus suchen wir im Rückblick auf die kritischen Jahre der Romantik und die Aufbruchszeit der Nachkriegsjahre nach 1945 nach dem Raum für eine konkrete Utopie. Die Möglichkeiten dafür und die Gefährdungen sind unterschiedlich, aber in beiden Ländern vorhanden. Das Seminar trägt dazu bei, sie gemeinsam näher zu untersuchen und zu diskutieren.

Ort
Heimvolkshochschule Lubmin
Gartenweg 5
17509 Lubmin

Referent/-in
Prof. Matthias Pfüller

Termine
Do, 09.08.2018, 09:00 - 19:30 Uhr
Fr, 10.08.2018, 09:00 - 19:30 Uhr
Mo, 13.08.2018, 09:00 - 19:30 Uhr
Di, 14.08.2018, 09:00 - 19:30 Uhr
Mi, 15.08.2018, 09:00 - 19:30 Uhr

Lernziel

Das Seminar macht am Beispiel von Polen und Deutschland die Spannungen deutlich, die im vergangenen Jahrzehnt zwischen „Europa“ einerseits und jedem der beiden Länder andererseits entstanden sind. In Reaktion auf eine als bürokratisch wahrgenommene „Zentrale Brüssel“ hat sich zwar die Akzeptanz für einen gemeinsamen Raum ohne Grenzen erhalten, aber bereits gegen die gemeinsame Währung ist aufgrund der Krise des Euro Misstrauen aufgekommen. Im Gegenzug kam es zu einer Rückbesinnung auf „nationale Werte“, die in Deutschland zur Diskussion über eine „Leitkultur“, zur Herausbildung rechtsgerichteter Strömungen (Pegida) und schließlich zur Entstehung der „Alternative für Deutschland“ führten. In Polen kam es im zweiten Anlauf zum Wahlsieg der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) und ebenfalls zu massiven rechtsgerichteten Tendenzen. In Deutschland kam es zu einer Diskussion über den Begriff „Heimat“, in Polen zu einer Aufwertung des „Vaterlands“. Ziel des Seminars ist es, herauszuarbeiten, wie aus Angst vor einer schwierigen Zukunft Utopien schwinden und durch eine rückwärtsgewandte Überhöhung alter Gemeinschaftsbilder überlagert werden. Gegen die als „Dystopie“ empfundene Globalisierung und Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft wird eine romantisch verklärte individuelle und kollektive „Identität“ gesetzt. Der Gegenpol wird von fortbestehenden Tendenzen z. B. der Emanzipation und Gleichberechtigung von Frauen gebildet, die auch von Jüngeren aufgegriffen und unterstützt werden.
Das geplantes Programm und weitere Informationen erhalten Sie bei Interesse gern umgehend.

Teilnahmegebühren
Teilnahmebetrag: 90,00€

Verfügbarkeit
fast ausgebucht

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Der Wunsch nach einem guten Leben - was ist in Europa möglich?
Do, 09.08.2018, 19:30 - Mi, 15.08.2018, 20:15 Uhr
 
 
 
 
 
 
 
 

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